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Sechs neue Omnibusse und Solarstromerzeugung

Verkehrsbetriebe investieren über 1,5 Millionen Euro

Donnerstag, 29.1.2009
„Die weitere Modernisierung der Busflotte unserer Verkehrsbetriebe für knapp 1,5 Millionen Euro ist eine Investition, die sich auf jeden Fall rechnet“, freut sich Erste Bürgermeisterin Margarete Krug als Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Heilbronn GmbH zusammen mit den beiden Geschäftsführern Tilo Elser und Manfred Schmidt über sechs neue Omnibusse des Typs O 530 LE (Low entry).

Seit Ende vergangenen Jahres ersetzen die bei Mercedes-Benz in Mannheim gefertigten Busse die gleiche Anzahl älterer Modelle. Insgesamt konnte Thomas Kühner, Repräsentant der Firma Mercedes-Benz, damit bereits den 250. Mercedes-Benz-Omnibus den Verkehrsbetrieben übergeben. Das erste Fahrzeug mit dem Stern wurde im Jahr 1950 beschafft, es steht heute noch fahrbereit in der Halle der Verkehrsbetriebe.

„Das Ende 2006 erstmals eingeführte Baumuster des dreitürigen Stadtbusses mit zwei niederflurigen Einstiegen und einem höher gesetzten Fahrzeugheck vereint in sich die Vorteile der leichteren Wartung und des größeren Platzangebotes für die Fahrgäste“, erläutert Geschäftsführer Tilo Elser einen großen Vorteil der neuen Busse. Gegenüber einem komplett niederflurigen Fahrzeug bieten die neuen Wagen statt 90 insgesamt rund 100 Personen Platz. Die 300 PS starken Fahrzeuge erfüllen darüber hinaus bereits die ab Herbst 2009 vorgeschriebene Abgasnorm Euro V. Auch die wichtigsten Zulieferteile, wie beispielsweise das Getriebe, das aus der Zahnradfabrik Friedrichshafen stammt, sind „Made in Baden-Württemberg“.

„Neben der Modernisierung unserer Stadtbusse sind unsere Verkehrsbetriebe jedoch auch in Sachen Energiegewinnung umwelt- und damit zukunftsorientiert“, lobt Krug die Installation von Solarmodulen auf dem Verwaltungsgebäude der Verkehrsbetriebe als kleinen ‚Einstieg ins Stromgeschäft’. Denn im Zuge der Dachsanierung ihres Verwaltungsgebäudes, das 1966 errichtet wurde, installierten die Verkehrsbetriebe auf einer nach Süden ausgerichteten Dachfläche von rund 150 Quadratmetern 63 Solarmodule zur Stromgewinnung.

Die rund 60.000 Euro teure Anlage, die zusammen mit der Firma Solarstrom Schwaben GmbH errichtet wurde, erreicht eine Spitzenleistung von 14,175 Kilowattpeak. So wurden trotz relativ trüber Witterung bis zum Jahresende 2008 bereits 261 kWh in das Netz eingespeist. Bei einer zu erwartenden Einspeisevergütung von rund 6000 Euro im Jahr amortisiert sich die auf eine Nutzungsdauer von 25 Jahren ausgelegte Anlage bereits nach zehn Jahren.