Umfangreiche Investition in Netzerweiterung

30. Jan 2018

HVG und SWH sichern zukünftige Wasserversorgung in Heilbronn

Die Heilbronner Versorgungs GmbH (HVG) baut im Auftrag der Stadtwerke Heilbronn GmbH (SWH) im Jahr 2018 das Wassernetz in Kirchhausen über eine Strecke von 6,2 Kilometern aus, um dem steigenden Bedarf in der Wasserversorgung in Heilbronn gerecht zu werden. Die Investitionssumme liegt bei ca. 3,5 Millionen Euro. „Dies ist ein starkes Signal der Leistungsfähigkeit unserer beiden Traditionsunternehmen wie auch für den starken Energiestandort Heilbronn“, freut sich Erster Bürgermeister Martin Diepgen als Vorsitzender der Aufsichtsräte beider Gesellschafter.

Im Jahr 2018 wird in mehreren Abschnitten unter Berücksichtigung unterschiedlicher Auflagen von Stadt und Land neben der bestehenden Transportleitung eine weitere Transportleitung mit einem Durchmesser von 40 Zentimetern verlegt. SWH-Geschäftsführer Dr. Torsten Briegel erklärt: „Die beiden Leitungen sollen zukünftig parallel genutzt werden, um dem steigenden Bedarf an Trink- und Löschwasser im Besonderen für das Gewerbegebiet Böllinger Höfe, dem Stadtteil Neckargartach sowie generell für die Stadt Heilbronn sicherzustellen.“

HVG-Geschäftsführer Frank Schupp betont: „Eine Baumaßnahme dieser Dimension ist für uns nicht alltäglich, es ist eine tolle Aufgabe.“
Im Frühjahr startet der erste Bauabschnitt in der Alexander-Baumann-Straße bis zur B 39 über eine Strecke von 1,5 Kilometern, in der zweiten Jahreshälfte erfolgt der Bau der restlichen Strecke. Besondere Herausforderungen sind die Querungen der B 39 sowie der Gartachgau-Landstraße südlich von Kirchhausen in Form einer Pressung. Unter dem Rotbach wird die Leitung im Spülbohrverfahren verlegt.

Die HVG betreibt neben diversen anderen technischen Betriebsführungen das Wassernetz in Heilbronn im Auftrag der SWH. Die Planungen für die umfangreiche Netzerweiterung laufen bereits seit 2015. Dabei waren auch die Bodensee Wasserversorgung und die terranets bw GmbH. Als Generalunternehmer wurde die Weinsberger Firma Riedmüller Bau GmbH beauftragt, die Bauüberwachung übernimmt das Ingenieurbüro Hiller aus Stuttgart.
Insgesamt ist die HVG auch in weiteren 18 Städten und Gemeinden in der Region im Auftrag der Kommunen für die Versorgung mit Trinkwasser verantwortlich. Sie betreibt etwa 1.200 Kilometer Wasserleitungen, 70 Wasserbehälter, 80 Pumpwerke und Wasserstationen und ein eigenes akkreditiertes Trinkwasserlabor.

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen