Wasserversorgung
Wasserqualität
Trinkwasser enthält je nach Herkunft (Oberflächen-, Grund- oder Quellwasser) unterschiedliche Mengen der beiden Mineralstoffe Calcium und Magnesium. Ihr Gehalt bestimmt die Härte des Wassers. Je mehr Calcium- und Magnesiumverbindungen gelöst sind, desto „härter“ ist das Wasser.
Grundsätzlich gilt – die Aufnahme von Calcium und Magnesium ist positiv für die Gesundheit des Menschen.
Ein „hartes“ Wasser wird jedoch nicht von allen Menschen als positiv empfunden.
Trinkwasser wird in drei unterschiedliche Härtebereiche eingeteilt:
- weich: weniger als 1,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht weniger als 8,4 Grad deutscher Härte)
- mittel: 1,5 bis 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht 8,4 bis 14 Grad deutscher Härte)
- hart: mehr als 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht mehr als 14 Grad deutscher Härte)
Welchem Härtebereich ist mein Wasser zugeordnet?
Wenn Sie wissen möchten, welchem Härtebereich das Trinkwasser in Ihrer Straße zuzuordnen ist, dann schauen Sie einfach in der nachfolgenden Liste. Hier sind alphabetisch alle Straßen des Versorgungsgebietes der Stadtwerke Heilbronn GmbH aufgelistet und der zugehörige Härtebereich aufgeführt.
Wasserhärte Straßenverzeichnis:
Sollten Sie Ihre Straße nicht finden bzw. wenn Sie weiterführende Fragen rund um das Thema Wasserqualität und Wasseruntersuchungen haben, stehen Ihnen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne auch persönlich zur Verfügung:
- Herr Dr. Bindereif: 07131 / 56 4330 (labor@hnvg.de)
- Herr Frey: 07131 / 56 2587 (labor@hnvg.de)
- Herr Blanco Cruz: 07131 / 56 2507 (labor@hnvg.de)
Wasseruntersuchungen
Informationen zur Trinkwasserqualität in Heilbronn (PFAS)
Die Heilbronner Versorgungs GmbH – eine Tochtergesellschaft und Betreiberin des Wassernetzes der Stadtwerke Heilbronn GmbH – überwacht regelmäßig die Qualität des Trinkwassers. Aktuelle Untersuchungen zeigen:
Alle entnommenen Wasserproben aus den eigenen Wassergewinnungsanlagen liegen deutlich unterhalb des künftig geltenden Grenzwerts für PFAS (0,0001 mg/L).
Etwa 20 % des Trinkwassers in Heilbronn stammen aus diesen eigenen Quellen. Die übrigen rund 80 % werden über den Zweckverband Bodenseewasserversorgung bezogen und anschließend mit dem Eigenwasser gemischt.
Auch die Bodenseewasserversorgung überprüft regelmäßig die Wasserqualität. Die Messwerte für PFAS lagen im Jahr 2024 deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten.
Wie wird das Wasser künftig kontrolliert?
Seit dem Jahr 2026 sind gesetzlich vorgeschriebene, regelmäßige Kontrollen auf PFAS verpflichtend. Wie oft diese Untersuchungen stattfinden, richtet sich nach den gesetzlichen Vorgaben und den Anforderungen der Behörden.
Unabhängig davon führten wir bereits im vergangenen Jahr zusätzliche, freiwillige Kontrollen durch, um die Wasserqualität dauerhaft sicherzustellen.
Was wird für die Zukunft geplant?
Aufgrund klimatischer Veränderungen wird die Eigenwasserversorgung in Heilbronn weiter ausgebaut. In diesem Zuge entstehen neue, moderne Wasseraufbereitungsanlagen.
Diese Anlagen nutzen fortschrittliche Verfahren wie Ultrafiltration und Umkehrosmose. Damit können unerwünschte Stoffe wie
- Nitrat
- hormonelle Rückstände
- sowie PFAS
wirksam aus dem Wasser entfernt werden.
Welche Grenzwerte gelten?
- Für die Stoffgruppe PFAS-20 gilt seit dem 12. Januar 2026 ein gesetzlicher Grenzwert. Die regelmäßigen Untersuchungen ergeben, dass der gemessene Wert weit unterhalb der Grenze liegt.
- Für PFAS-4 tritt ein weiterer Grenzwert ab dem 12. Januar 2028 in Kraft.
Spätestens ab diesen Zeitpunkten werden wir die entsprechenden Messwerte transparent und öffentlich zugänglich machen.
Unser ziel
Ihr Trinkwasser in Heilbronn bleibt auch in Zukunft
sicher, sauber und von hoher Qualität.


