Zukunft. Bäder. Heilbronn
die zukunft der heilbronner bäderlandschaft
Schulschwimmen sichern. Vereine stärken. Bäder zukunftsfähig machen.

Die Heilbronner Bäderlandschaft wird langfristig gesichert und zukunftsfähig aufgestellt. Ziel ist es, Schwimmen für Schulen, Vereine und die Öffentlichkeit auch in Zukunft zuverlässig zu ermöglichen – wirtschaftlich, nachhaltig und unter den Bedingungen von Fachkräftemangel und steigenden Betriebskosten.
faq
die wichtigsten Fragen
Warum wird das bestehende Hallenbad nicht einfach saniert?
Diese Frage wurde bereits seit 2021 in den Planungen intensiv geprüft. Dabei geht es nicht nur um den baulichen Zustand eines einzelnen Gebäudes, sondern um die langfristige Zukunft der gesamten Heilbronner Bäderlandschaft. Entscheidend ist, welche Lösung den Bedarf von Schulen, Vereinen und Öffentlichkeit langfristig am besten erfüllt und gleichzeitig wirtschaftlich, energetisch und betrieblich tragfähig ist. Deshalb wurden verschiedene Optionen miteinander verglichen und bewertet. Im Ergebnis ist der Neubau vorteilhaftesten.
Ein wichtiger Fakt für Bürgerinnen und Bürger ist, dass eine Sanierung die Schließung des Bades für 2-3 Jahre erfordern würde. Der Bau eines neuen Bades an einem anderen Standortort macht es möglich, dass das Hallenbad Soleo erst dann geschlossen wird, wenn das neue Kombibad an der Neckarhalde bereits eröffnet wurde.
Warum wird ein neuer Standort geprüft?
Bei der Entwicklung einer zukunftsfähigen Bäderlandschaft müssen viele Faktoren berücksichtigt werden: Flächenverfügbarkeit, Entwicklungsmöglichkeiten, Erreichbarkeit, Wirtschaftlichkeit, Energieeffizienz und langfristige Betriebsfähigkeit. Der Standort Neckarhalde bietet die Möglichkeit, moderne Anforderungen an Sport, Freizeit und Nachhaltigkeit zusammenzuführen und langfristige Entwicklungsperspektiven zu schaffen. Eine Anpassung der Verkehrsinfrastruktur ist notwendig und wird umgesetzt.
Ein wichtiger Fakt für Bürgerinnen und Bürger ist, dass eine Sanierung die Schließung des Bades für 2-3 Jahre erfordern würde. Der Bau eines neuen Bades an einem anderen Standortort macht es möglich, dass das Hallenbad Soleo erst dann geschlossen wird, wenn das neue Kombibad an der Neckarhalde bereits eröffnet wurde.
Was habe ich als Bürgerin oder Bürger davon?
Ziel ist ein attraktives und verlässliches Angebot für die kommenden Jahrzehnte. Dazu gehören:
- verlässliches Schulschwimmen für Kinder und Jugendliche,
- ausreichend Trainingsmöglichkeiten für Vereine,
- Freizeit- und Familienangebote ohne Unterbrechung,
- moderne und energieeffiziente Infrastruktur,
- langfristig gesicherte Bäderangebote.
Die Planungen orientieren sich daran, Schwimmen und Baden in Heilbronn dauerhaft zu ermöglichen und weiterzuentwickeln.
Ein wichtiger Fakt für Bürgerinnen und Bürger ist, dass eine Sanierung die Schließung des Bades für 2-3 Jahre erfordern würde. Der Bau eines neuen Bades an einem anderen Standortort macht es möglich, dass das Hallenbad Soleo erst dann geschlossen wird, wenn das neue Kombibad an der Neckarhalde bereits eröffnet wurde.
Bleiben Schulschwimmen, Vereinsschwimmen und Freizeitangebote erhalten?
Ja. Die Sicherung von Schulschwimmen, Vereinssport und öffentlichem Badebetrieb ist ein zentrales Ziel der Bäderstrategie. Die unterschiedlichen Nutzungsansprüche sollen auch künftig in einer leistungsfähigen und modernen Infrastruktur zusammengeführt werden.
Ein wichtiger Fakt ist, dass eine Sanierung die Schließung des Bades für 2-3 Jahre erfordern würde. Der Bau eines neuen Bades an einem anderen Standortort macht es möglich, dass das Hallenbad Soleo erst dann geschlossen wird, wenn das neue Kombibad an der Neckarhalde bereits eröffnet wurde. Der Badebetrieb bleibt somit ununterbrochen möglich.
Warum beschäftigen sich Stadt und Stadtwerke bereits seit mehreren Jahren mit der Zukunft der Bäder?
Die Zukunft der Heilbronner Bäder wird nicht kurzfristig entschieden. Bereits 2021 wurde der strategische Bäderprozess gestartet. Seitdem wurden technische Gutachten erstellt, Bedarfe analysiert, Schulen und Vereine beteiligt sowie unterschiedliche Varianten und Standorte geprüft. Erst auf dieser Grundlage wurden politische Entscheidungen vorbereitet.
Warum muss man jetzt handeln?
Die meisten Heilbronner Bäder stammen aus den 1960er- und frühen 1970er-Jahren. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Energieeffizienz, Barrierefreiheit, Wasserflächen und den wirtschaftlichen Betrieb. Deshalb muss heute entschieden werden, wie die Bäderlandschaft langfristig gesichert werden kann.
Warum wird nicht nur das Soleo betrachtet?
Die Entscheidung betrifft nicht ein einzelnes Bad, sondern die gesamte Heilbronner Bäderlandschaft. Neben dem Soleo wurden auch die Freibäder hinsichtlich Zustand, Investitionsbedarf und Zukunftsfähigkeit untersucht. Ziel ist ein Gesamtkonzept für die kommenden Jahrzehnte.
Was spricht für ein Kombi(nations)bad?
Ein Kombinationsbad bündelt Hallen- und Freibad an einem Standort. Dadurch können Personal, Technik und Energie effizienter eingesetzt werden. Gleichzeitig entsteht ein wetterunabhängiges Angebot mit besseren Nutzungsmöglichkeiten für Schulen, Vereine und Familien.
Diese Synergieeffekte ermöglichen ein Angebot zu moderaten Preisen - auch in Zukunft.
nachhaltigkeit
Warum wird das Soleo nicht saniert, sondern ein Neubau geprüft?
Im Rahmen der Planungen wurden unterschiedliche Varianten untersucht. Dabei wurden sowohl technische als auch wirtschaftliche, energetische und betriebliche Aspekte betrachtet. Ziel ist es, die Lösung zu finden, die langfristig die besten Voraussetzungen für den Badebetrieb in Heilbronn bietet. Ein Neubau wurde als am vorteilhaftesten bewertet.
Ist ein Abriss nicht weniger nachhaltig als eine Sanierung?
Nachhaltigkeit umfasst mehr als die reine Bauphase. Entscheidend sind auch Energieverbrauch, Betriebskosten, technische Lebensdauer und Ressourceneinsatz über viele Jahrzehnte hinweg. Deshalb wurden die langfristigen Auswirkungen verschiedener Lösungen sorgfältig betrachtet. Ökologie und Ökonomie gehen hier Hand in Hand.
Wie hoch sind die CO₂-Emissionen von Abriss und Neubau?
Diese Werte können erst im Rahmen der weiteren Planung und konkreten Ausgestaltung belastbar ermittelt werden. Bei allen Entscheidungen werden ökologische Auswirkungen berücksichtigt.
Welche Nachhaltigkeitsstandards soll der Neubau erfüllen?
Ziel ist ein modernes, energieeffizientes und nachhaltiges Bad, das den aktuellen technischen Anforderungen entspricht und langfristig wirtschaftlich betrieben werden kann. Die konkreten Standards werden im weiteren Planungsverlauf festgelegt.
Wie wird das neue Bad beheizt?
Zur
Energieversorgung werden verschiedene zukunftsfähige Lösungen geprüft. Vorgesehen ist natürlich Photovoltaik. Darüber hinaus kann man am Standort Neckarhalde das Fernwärmenetz nutzen. In Synergie mit dem neuen Eisstadion kann die entstehende Abwärme eingesetzt werden. Auch Flusswärme wird in das Energiekonzept einfließen.
Die konkrete technische Ausgestaltung steht noch nicht fest.
Wird der Energieverbrauch niedriger sein als heute?
Das neue Kombibad wird deutlich energieeffizienter sein als bestehende ältere Anlagen. Ein innovatives Energiekonzept kombiniert Fernwärme, Photovoltaik und die Nutzung von Flusswärme. Darüber hinaus wird die Abwärme des neuen Eisstadions sinnvoll genutzt. Diese intelligente Vernetzung reduziert den Energiebedarf und die Betriebskosten nachhaltig und schafft die Voraussetzungen für einen weitgehend klimaneutralen Betrieb.
Werden erneuerbare Energien genutzt?
Die Nutzung erneuerbarer Energien wird im Rahmen der Planung selbstverständlich mit betrachtet. Es ist angedacht, sowohl Fernwärme und Flusswärme als auch die Abwärme benachbarter Sporteinrichtungen wie dem neuen Eisstadion zu nutzen.
Ist eine Photovoltaikanlage vorgesehen?
Photovoltaik gehört heute zu den etablierten Bausteinen nachhaltiger Gebäudekonzepte und wird in die weiteren Planungen einfließen.
Welche Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz sind vorgesehen?
Natur- und Umweltschutz sind wichtige Bestandteile des Planungsprozesses. Dazu gehören unter anderem Fragen der Flächenentwicklung, Begrünung, Regenwassermanagement und Klimaanpassung. Auch die Erhaltung des wertvollen Baumbestandes wird bedacht.
Werden klimaangepasste Maßnahmen berücksichtigt?
Ja. Ziel ist eine Infrastruktur, die auch zukünftigen klimatischen Anforderungen gerecht wird. Grünflächen sind von großer Bedeutung für das Wohlbefinden der Menschen und den Hitzeschutz am Standort. Auch die Erhaltung des wertvollen Baumbestandes wird bedacht.
Welche Vorteile bietet eine Traglufthalle?
Eine Traglufthalle kann Wasserflächen saisonal flexibel nutzbar machen. Sie ermöglicht zusätzliche Schwimmkapazitäten bei vergleichsweise geringem baulichen Aufwand und kann helfen, den Bedarf von Schulen und Vereinen besser abzudecken. Die konkrete Rolle einer Traglufthalle wird im weiteren Planungsprozess bewertet.
Mobilität und erreichbarkeit
Warum wird das Hallenbad aus der Innenstadt an einen anderen Standort verlagert?
Die Standortfrage wurde im Rahmen einer langfristigen Gesamtbetrachtung geprüft. Dabei spielten Faktoren wie Entwicklungsmöglichkeiten, Flächenverfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit, Erreichbarkeit und zukünftige Anforderungen eine Rolle. Ziel ist eine zukunftsfähige Lösung für die kommenden Jahrzehnte. Der Standort Neckarhalde für das neue Kombibad bot die meisten Vorteile. Eine Anpassung der Verkehrsinfrastruktur ist vorgesehen. Über die Rad- und Fußwege am Neckar ist man in wenigen Minuten an der Neckarhalde - dem westlichen Rand der Innenstadt.
Wird das neue Bad schlechter erreichbar sein?
Die Erreichbarkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Planungen. Ziel ist, dass das Bad für möglichst viele Menschen gut erreichbar bleibt – unabhängig davon, ob sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Auto unterwegs sind. Eine Anpassung der Verkehrsinfrastruktur ist vorgesehen. Über die Rad- und Fußwege am Neckar ist man in wenigen Minuten an der Neckarhalde - dem westlichen Rand der Innenstadt.
Kann Schulschwimmen weiterhin stattfinden?
Ja. Die Sicherung des Schulschwimmens gehört zu den zentralen Zielen der Bäderstrategie. Die Anforderungen der Schulen wurden bereits in die Bedarfsbetrachtungen einbezogen und werden auch in den weiteren Planungen berücksichtigt.
Wie wird das neue Bad zugänglich sein?
Das Bad soll für alle Nutzergruppen einfach und komfortabel nutzbar sein. Dazu gehören kurze Wege, eine gute Orientierung sowie barrierefreie Zugänge. Eine Anpassung der Verkehrsinfrastruktur ist geplant. Dazu gehört auch eine neue Brücke zur Theresienstraße.
Wo sind der Eingang oder die Eingänge in das Kombibad befinden werden, kann heute noch nicht gesagt werden. Es wird einen Wettbewerb zur Architektur des neuen Bades geben.
Was bedeutet der Standort für Menschen ohne eigenes Auto?
Eine gute Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist ein wichtiger Bestandteil der weiteren Planungen. Über die Rad- und Fußwege am Neckar ist man in wenigen Minuten an der Neckarhalde - dem westlichen Rand der Innenstadt.
Wird die Busanbindung verbessert?
Die Anforderungen an den öffentlichen Nahverkehr werden im weiteren Planungsprozess gemeinsam mit den zuständigen Stellen betrachtet. Durch eine Brücke Richtung Theresienstraße werden weitere Optionen zur Optimierung möglich.
Wird es direkte Verbindungen aus den Stadtteilen geben?
Die konkrete Ausgestaltung der Verkehrsangebote ist noch nicht festgelegt. Ziel bleibt eine möglichst gute Erreichbarkeit aus dem gesamten Stadtgebiet.
Ist das Bad auch für ältere Menschen gut erreichbar?
Ja. Die Bedürfnisse älterer Menschen werden bei der Planung berücksichtigt. Dazu gehören insbesondere Barrierefreiheit, Zugänglichkeit und eine gute Anbindung.
Wie wird Barrierefreiheit umgesetzt?
Barrierefreiheit ist heute ein grundlegender Planungsstandard. Ziel ist eine Nutzung ohne unnötige Einschränkungen für Menschen mit Behinderungen, Familien und ältere Besucherinnen und Besucher.
Ist das Bad mit dem Fahrrad erreichbar?
Die Förderung nachhaltiger Mobilität ist ein wichtiger Bestandteil moderner Infrastrukturplanung. Deshalb werden auch gute Radverbindungen berücksichtigt. Über die Rad- und Fußwege am Neckar ist man in wenigen Minuten an der Neckarhalde - dem westlichen Rand der Innenstadt.
Wird es ausreichend Fahrradabstellplätze geben?
Ja. Fahrradabstellmöglichkeiten werden bei der Planung mitgedacht.
Wo kann geparkt werden?
Die Anforderungen an den ruhenden Verkehr werden im weiteren Planungsprozess untersucht. Ziel ist eine ausgewogene Lösung für Besucherinnen und Besucher. Im folgenden Architekten-Wettbewerb wird auch ein Parkhaus mitgedacht.
Ist mit mehr Verkehr in angrenzenden Wohngebieten zu rechnen?
Mögliche Verkehrsauswirkungen werden im Rahmen der Planungen betrachtet und bewertet. Ziel ist es, die Wohngebiete durch ein neues Parkhaus zu entlasten.
Wie werden Besucherströme bei Wettkämpfen oder Veranstaltungen gelenkt?
Für größere Veranstaltungen werden entsprechende Konzepte zur Besucherlenkung und Verkehrsorganisation entwickelt. Dies gehört zu den üblichen Planungsbestandteilen moderner Sport- und Freizeitinfrastruktur. Die großen Besucherströme auf der neuen Sport- und Freizeitachse sind nicht zeitgleich zu erwarten. Kombibad, Frankenstadion und Eisstadion folgen unterschiedlichen Saisonverläufen.
Aktuelles
Am 22. Juli fand die Bürgerinformationsveranstaltung statt. Rund 500 interessierte Bürgerinnen und Bürger haben teilgenommen, Fragen gestellt und diskutiert.
Über eine Video-Aufzeichnung erhalten Sie alle Informationen. Herr Erik Mai, Geschäftsführer der SWHN | Stadtwerke Heilbronn GmbH, präsentiert Ihnen umfassende Zahlen, Daten und Fakten rund um die Bäderlandschaft Heilbronn (ab Minute 11:04).
Aufzeichnung der Veranstaltung
Präsentation der Stadtwerke Heilbronn
Für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger stellen wir Ihnen hier die Präsentation der Stadtwerke zum Download bereit.
Zukunft. Bäder. Heilbronn.
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ein fundierter Prozess seit 2021.
- Infrastruktur am Limit - Chancen nutzen.
- Besucherzahlen - immer weniger Besucher.
- Kosten. Sanierung vs. Neubau.
- Varianten Kombibad.
- Raumkonzepte. Standort.
- Weitere Planung.
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