HVG und SWHN sichern zukünftige Wasserversorgung

12. Jan 2019

HVG und SWHN sichern zukünftige Wasserversorgung

Umfangreiche Investition in Netzerweiterung abgeschlossen

Heilbronn. Die Investitionsmaßnahme in das Wassernetz in Kirchhausen über eine Strecke von 6,2 Kilometern ist nach elf Monaten Bauzeit im Dezember 2018 erfolgreich abgeschlossen worden. Die Heilbronner Versorgungs GmbH (HVG) hat im Auftrag der Stadtwerke Heilbronn GmbH (SWHN) 3,5 Millionen Euro in den Netzausbau investiert, um dem steigenden Bedarf in der Wasserversorgung in Heilbronn Rechnung zu tragen.
Die HVG betreibt das Wassernetz in Heilbronn im Auftrag der SWHN. Die Planungen für die umfangreiche Netzerweiterung liefen bereits seit 2015, im Dezember 2018 wurde die
Maßnahme nun abgeschlossen.
In mehreren Abschnitten hat die HVG unter Berücksichtigung unterschiedlicher Auflagen von Stadt und Land neben der bestehenden Transportleitung eine weitere Transportleitung mit einem Durchmesser von 40 Zentimetern verlegt. „Die beiden Leitungen können nun parallel genutzt werden, um dem steigenden Bedarf an Trink- und Löschwasser im Besonderen für das Gewerbegebiet Böllinger Höfe, dem Stadtteil Neckargartach sowie generell für die Stadt Heilbronn sicherzustellen“ erklärt SWHN-Geschäftsführer Dr. Torsten Briegel.
„Wir haben die Baumaßnahme zielorientiert und unfallfrei umgesetzt“, teilt HVG-Projektleiter Hendrik Kemmer zufrieden mit. Im Frühjahr 2018 startete der erste Bauabschnitt in der Alexander-Baumann-Straße bis zur B 39 über eine Strecke von 1,5 Kilometern, anschließend folgte dann der Bau der restlichen Strecke. „Besondere Herausforderungen waren die Querungen der B 39 sowie der Gartachgau-Landstraße südlich von Kirchhausen in Form einer Pressung und unter dem Rotbach haben wir die Leitung im Spülbohrverfahren verlegt“, erläutert Kemmer.
Insgesamt ist die HVG auch in weiteren 20 Städten und Gemeinden in der Region im Auftrag der Kommunen für die Versorgung mit Trinkwasser verantwortlich. Sie betreibt etwa 1.200 Kilometer Wasserleitungen, 70 Wasserbehälter, 80 Pumpwerke und Wasserstationen und ein eigenes akkreditiertes Trinkwasserlabor.

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